Warum "Das Schreibtraining"?
- AraVerlag GmbH
- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Erst wenn das Treten und Lenken beim Velofahren automatisiert sind, kann man auf Verkehrsschilder achten. Genauso ist es beim Schreiben.
Viele Kinder ringen beim Schreibenlernen mit der Feinmotorik.
Genau hier setzt „Das Schreibtraining“ an: Die Buchstaben werden nach gemeinsamen Bewegungsformen geübt – losgelöst vom Alphabet und unabhängig vom Lesenlernen.
Das Ziel ist klar:
👉 Automatisierte Schreibbewegungen entlasten das Arbeitsgedächtnis.
👉 Kinder gewinnen kognitive Kapazität für Inhalte, Textaufbau und Denken.
👉 Die Kinder können im eigenen Tempo trainieren - ganz individuell.

Nun ist der Lehrerkommentar zu "Das Schreibtraining" erhältlich! Er enthält:
Einleitung & wissenschaftliche Grundlagen
Prinzipien des Lehrgangs
Aufbau der 4 Hefte
Konkrete methodische Hinweise (Stifthaltung, Sitzhaltung, Haltehand, Formposten, Zeitstruktur)
Verankerung im Lehrplan 21
Eine ausführliche Checkliste mit Beobachtungskriterien für Unterricht und Fördersequenzen
Vier Fragen an die Autorin von "Das Schreibtraining"
«Stephanie Naki, weshalb braucht es dieses Lehrmittel?»
«Die Schule möchte die Kinder zum Schreiben befähigen - zu einem Schreiben, bei dem sie sich auf den Textinhalt konzentrieren können. Dafür ist eine automatisierte Handschrift zentral. Kinder, die ihre Aufmerksamkeit stark auf die Schreibabläufe ausrichten, haben weniger kognitive Ressourcen für Inhalte, Formulierungen und Rechtschreibung.Als Lehrpersonen ist uns deshalb ein sicherer, automatisierter Schreibablauf wichtig. In vielen gängigen Schreiblehrmitteln liegt der Fokus jedoch früh auf dem Lesen oder auf der schrittweisen Einführung einzelner Buchstaben, was viel Zeit beansprucht. - Darum brauchen deutschsprachige Schulen ‘Das Schreibtraining’.»
«Wann kann mit dem Schreibtraining gestartet werden?»
«Mit ‘Das Schreibtraining’ kann direkt am ersten Schultag begonnen werden, da das Lesen keine Voraussetzung ist. Gestartet wird mit der ersten Buchstabengruppe, den sogenannten Stockbuchstaben. Dazu gehören alle Gross- und Kleinbuchstaben, die mit einem Strich von oben nach unten geschrieben werden: I, i, J, j, L, l, T, t, F, f, E, H, X, x. Ob die Kinder die Phonem-Graphem-Beziehung bereits kennen, spielt dabei keine Rolle. Im Zentrum steht ausschliesslich der Schreibablauf, der eingeübt wird.»
«Worauf soll die Lehrperson bei ‘Das Schreibtraining’ achten?»
«Die Einführung der sechs Buchstabengruppen sollte - wenn möglich - in der Halbklasse erfolgen. Anschliessend arbeiten die Kinder in ihrem eigenen Tempo weiter und trainieren die jeweilige Buchstabengruppe graphomotorisch. So können die individuellen Entwicklungsstände berücksichtigt werden.»
«Was motivierte Sie, dieses Lehrmittel zu entwickeln?»
«Graphomotorische Schwierigkeiten können schulischen Leistungen - unabhängig von der Intelligenz eines Kindes - beeinträchtigen. Diese Erkenntnis hat mich als Schulische Heilpädagogin dazu bewegt, ein Lehrmittel zu entwickeln, das allen Kindern auf spielerische und positiv wirkende Weise ökonomische Schreibabläufe vermittelt.»




Kommentare