Der Ara - ein einzigartiger Papagei

Der Ara, ein Papagei

Aras gehören zur Familie der Papageien (Psittacidae). Es gibt etwa 350 verschiedene Papageienarten.

Papageien zeichnen sich durch ihr leuchtendes und meist farbenfrohes Gefieder aus. Ihre Körperhaltung ist senkrecht. Sie haben im Vergleich zu anderen Vögeln einen grossen und runden Kopf und einen kurzen Hals. Ihr breiter, kräftiger Hakenschnabel dient den Papageien zum Knacken, Halten und Aufschneiden ihrer vegetarischen Nahrung. Ihre Augen stehen weit auseinander und die Beine sind kurz. Markant sind ihre vier Krallenzehen: Zwei davon sind nach vorne gerichtet, die zwei anderen nach hinten. Papageie führen mit dem Fuss Nahrung zum Schnabel, was bei anderen Vogelgruppen nur selten vorkommt.  

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Die Gattung der Aras

Aras bilden eine Gattung innerhalb der Familie der Papageien. Der Umfang der Gattung wird seit langem kontrovers diskutiert. Man spricht von 6-19 unterschiedliche Arten. Zudem gibt es auch zahlreiche ausgestorbene Arten, welche teils auch ohne eindeutigem Beleg sind.

1799 wurde die Gattung der Aras zum ersten Mal vom Naturforscher Bernhard Germain de Lacépède definiert. Er nannte die Aras wegen ihres Schreies so. Diesen typische Laut geben aber nur die grossen Aras von sich. 

Merkmale der Aras

Die Körperform der Aras ist allgemein ähnlich. Die Färbung variiert jedoch stark. Aras zählen zu den grössten Papageien. Der Hyazinthe-Ara kann bis zu einen Meter gross werden. Der Kleinste seiner Art ist der Zwegara. Er ist mit seinen knapp 33 cm viel kleiner.

Aras weisen eine Gesichtsfläche ohne oder nur mit sehr kleinen Federn auf. Auffällig ist auch ihr sehr grosser und kräftiger Schnabel. Zudem ist ihre Stirn auffällig breit. 

Des Weiteren sehen die Männchen und Weibchen der Aras gleich aus. Das ist bei anderen Vogelarten nicht der Fall.

Aras sind in Mittel- und Südamerika beheimatet. Dabei bevorzugen sie Fluss- und Waldregionen sowie Sumpfgebiete. Alle Arten ernähren sich von Früchten, Beeren, Samen, Blüten und gemüseartigen Pflanzen. Teils kommen auch Nüsse und Insekten auf den Ernährungsplan. 

Leider sind bereits einige Ara-Arten ausgerottet worden. Weitere Arten sind wegen der Jagd, der Waldrodung und dem Verschwinden ihres Lebensraumes vom Aussterben bedroht.

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